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Hamburg - Dienstag, 21.02.2012

Anstieg der gesetzlichen Rente zukünftig geringer

Auch wenn es in der nahen Zukunft zu Rentenerhöhungen kommen dürfte, werden diese tendenziell geringer ausfallen als der Anstieg der Löhne für Arbeitnehmer. Inwieweit diese Zahlungen weiterhin den steigenden Lebenshaltungskosten gerecht werden, bleibt dabei abzuwarten.  

Lohnentwicklung jedoch weiterhin an der Bemessung beteiligt

Während die deutsche Politik aktuell eher beruhigen möchte, schlagen Sozialverbände bereits jetzt Alarm und warnen vor einer wachsenden Altersarmut. Aktuell ist es kaum abschätzbar, in welcher Weise sich die gesetzlichen Renten in den nächsten Jahren entwickeln, viele sprechen in diesem Zusammenhang sogar von einer versteckten Rentenkürzung, welche die Politik und die Deutsche Rentenversicherung allerdings von sich weist. Nach aktuellen Stellungnahmen wird zwar in den nächsten Jahren die Entwicklung der Löhne und Gehälter weiterhin beteiligt sein an der Bemessung möglicher Rentenerhöhungen, jedoch dürft diese Formulierung auch darauf hindeuten, dass nicht einfach blind ein Rentenanstieg vorgenommen wird, welcher der allgemeinen Lohn- und Gehaltsentwicklung entspricht. Eine private Vorsorge dürfte daher für unzählige Haushalte unumgänglich sein, bei den meisten, älteren Mitbürgern ist es jedoch zu spät, sich jetzt noch für ein entsprechendes Finanzierungskonzept zu unterscheiden.  

Sinn der staatlich geförderten Zusatzrente überprüfen

 Mit der Einführung von Konzepten wie der Riesterrente sollte dazu beigetragen werden, dass die Entkopplung der Rentenentwicklung von den Löhnen und Gehältern finanziell aufgefangen oder zumindest deutlich gemindert wird. Genau dies findet jedoch im aktuellen, politischen Umfeld nicht mehr statt. Durch Einflussnahme auf Berechnungsfaktoren wie den Riesterfaktor wird die Riesterprämie selbst sogar als Mehrwert für den einzelnen Rentner und seine Einnahmen angesehen, von einem unangetasteten Effekt zum Ausgleich der genannten Entkopplung kann somit kaum gesprochen werden. Vielen Bürgern ist zudem unklar, was sie überhaupt bei Eintritt ins Rentenalter zu erwarten haben und welche Einnahmen der gesetzlichen und privaten Rentenversicherung in welchem Maße zu versteuern sind. Auch in dieser Hinsicht zeigt sich der Staat wenig kompromissbereit, an die generelle Besteuerungspflicht von Renten aller Art in Deutschland haben sich die Bundesbürger bereits stillschweigend gewöhnt.  

Private Absicherung als Maß als einziger Ausweg

Um sich nicht als Opfer von politischen Regelungen im Rentensystem zu sehen, die auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten kaum sozial freundlicher gestaltet werden dürften, bleibt für die meisten Bürger die private Absicherung als einzige Möglichkeit, um im höheren Lebensalter auf etwas mehr finanzielle Unterstützung vertrauen zu können. Gerade hier gilt es allerdings, sich nicht vorschnell auf ein oder mehrere Konzepte festzulegen. Umfangreiche Informationen zu den verschiedenen Anlageprodukten helfen dabei, Chancen und Risiken gezielt gegeneinander abzuwägen und hierbei auch zu ermitteln, wie die einzelnen Produkte steuerlich behandelt werden. Da zudem auch keine Unsummen an Beiträgen pro Monat zur Verfügung stehen dürften, ist ein rechnerischer Vergleich ebenfalls empfehlenswert, um die individuell gewünschten Leistungen bei einer Versicherung abzuschließen, die hierfür einen überschaubaren Beitrag einfordert.