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Hamburg - Samstag, 14.01.2012 Auf der Suche nach dem passenden Riestervertrag auf eine ausreichende Rendite vertrauen
Beim Aufbau von Altersvermögen nichts dem Zufall überlassen
Nach einer aktuellen Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung sollten sich Bundesbürger genau überlegen, wann und welche Form der Riesterrente sie abschließen. Vor allem das Thema Rendite geriet in der Studie stärker in den Fokus, wobei hier eine Reihe von Versicherungen individuell nicht in der Lage sind, einen erheblichen Gewinn auf die eingezahlten Beiträge eines Riestervertrags zu gewähren. Zwar sind die staatlichen Fördersummen gerade für größere Familien interessant und sorgen für eine sehr günstige Form der Altersvorsorge, jedoch dürfte der Aufbau von Vermögen mit den bei vielen Anbietern gewährten Renditen gerade einmal dazu ausreichen, die inflationären Entwicklungen der nächsten Jahre und Jahrzehnte auszugleichen. Doch es gibt Hoffnung: Wer sich in Ruhe mit dem Thema Riesterrente auseinandersetzt und die zahlreichen Angebote der Versicherungsbranche einem Vergleich unterzieht, wird auch gute Vorsorgeformen auf dem Markt finden können, die bei der Absicherung des Lebensabends helfen. Nicht nur die Stammversicherung vor Ort prüfen
Wer aktuell schon ein Produkt der privaten Altersvorsorge abgeschlossen hat und dies noch um einen sinnvollen Schutz ergänzen möchte, richtet sich auch beim Thema Riester schnell an die heimische Versicherung. Diese führt im Regelfall diverse Produkte zur privaten Altersvorsorge und dürfte damit auch ein Partner für den Abschluss einer Riesterrente sein. Schnell werden hierbei interessante Renditen in Aussicht gestellt, jedoch fehlt vielen Versicherungsnehmern in Deutschland die Ruhe, sich intensiv mit dem Thema zu befassen und auch weiterführende Informationen von anderen Versicherungen vor Ort oder im Internet einzuholen. Die Folge dieses Handels kann sein, dass statt eines renditereicheren Produktes einfach nur ein Riestervertrag bei einer Versicherung abgeschlossen wird, bei der man schon Kunde ist. In diesem Fall passiert es schnell, dass man ein eher leistungsschwaches Produkt abschließt, dass den eigenen Bedürfnissen und Wünschen gar nicht in optimaler Weise entspricht. Andere Formen der Altersvorsorge als Alternative überprüfen
Zweifelsohne ist die Riesterrente nicht immer die erstbeste Wahl, wenn sich eine Person für den Lebensabend absichern möchte. Auch andere Arten der Zusatzrenten oder fondsgebundene Lebensversicherungen können sich als bessere Wahl hervortun und sollten bei der Überlegung nach einer zusätzlichen Sicherheit bedacht werden. Alleine auf das Konzept Riesterrente sich zu versteifen, dürfte so vielen Haushalten und Einzelpersonen nicht weiterhelfen, so sehr die vom Staat in Aussicht gestellten Fördersummen auch locken mögen.