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Hamburg - Dienstag, 01.11.2011

Gesetzliche und private Altersvorsorge unterscheiden

Rentenzahlungen des Staates sinnvoll auf privater Basis ergänzen

In Deutschland gibt es verschiedene Formen der Altersvorsorge, die alle nur ein Ziel haben: Einem Bundesbürger im höheren Lebensalter weiterhin eine große, finanzielle Freiheit zu schenken. Der Staat kümmert sich seit vielen Jahrzehnten im Rahmen des gesetzlichen Sozialversicherungssystem darum, dass ein Bundesbürger einen Teil seines Arbeitsentgeltes in diesen Schutz einzahlt und sich so beim Eintritt ins Rentenalter auf Leistungen des Staates verlassen kann. Diese Form der Sicherheit für den Lebensabend wird gesetzliche Altersvorsorge genannt und ist von der privaten Altersvorsorge abzugrenzen, die ebenfalls für immer mehr Deutsche eine Rolle spielt und dabei hilft, die finanzielle Freiheit in einem höheren Lebensalter zu erhalten.

Wie die private Altersvorsorge der eigenen Person weiterhilft

Mittlerweile wird durch Mitteilung der Deutschen Rentenversicherung deutlich, mit welcher Rente man rechnen kann, wenn man das 67. Lebensjahr erreicht und damit auf die Leistungen des Staates setzen kann. Wer sich kritisch mit diesen Summen auseinandersetzt und auch Faktoren wie die Teuerungsrate des Euro mit einbezieht, dürfte schnell erkennen, dass nur in wenigen Fällen das Geld ausreicht, dass durch die gesetzliche Altersvorsorge zur Verfügung gestellt wird. Daher ergibt die private Altersvorsorge Sinn, die als zweite Säule in der modernen Form der Absicherung fürs Alter angesehen wird. Hier ist es der einzelne Versicherte selbst, der für sich und die größere, finanzielle Freiheit im Alter aufkommen muss. Dies wird vor allem bei Versicherungen oder anderen Finanzinstituten möglich, die speziell für die private Altersvorsorge Konzepte wie die Zusatzrente oder Lebensversicherungen anbieten. In diesem Fall muss man als Versicherter nicht nur mit Geld des Staates rechnen, sondern kann sich über eine finanzielle Ergänzung freuen, die im Rentenalter Monat für Monat oder mit einmaliger Auszahlung für mehr Geld sorgt.

Die betriebliche Altersvorsorge als dritte Säule kennen lernen

Heutzutage wird nicht mehr alleine nur die gesetzliche und private Altersvorsorge als wichtig eingeschätzt, vielmehr ist die betriebliche Altersvorsorge als dritte, unerlässliche Säule des Sozialsystems für eine Sicherheit im Alter hinzugekommen. Mittlerweile ist hierfür jeder Arbeitgeber in Deutschland verpflichtet, einem Mitarbeiter ein Produkt zur privaten Altersvorsorge anzubieten. Auf dieser Basis bietet sich den meisten Bürgern in Deutschland also gleich auf drei verschiedene Weisen die Möglichkeit, etwas für den eigenen Lebensabend zu tun und sich auch nach dem Verlassen des Berufslebens auf monatliche Zahlungen freuen zu können, die dem eigenen Lebensstandard und den individuellen Wünschen für die Zukunft entsprechen.