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Hamburg - Dienstag, 18.10.2011Pflegeversicherung für gesicherte Pflege
Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland wird in den nächsten zwanzig bis dreißig Jahren nach Meinung von vielen Experten rapide ansteigen. Gleichzeitig wird die gesetzliche Pflegeversicherung, die im Grunde auch nur eine Ergänzung zu eigener Vorsorge darstellen kann und soll, stärker und stärker belastet. Sie wird für immer mehr Menschen Geld bereits stellen müssen, was immer weniger Euro Hilfe pro Pflegefall bedeuten dürfte. Ein Dilemma, dem sich mit eigener Vorsorge gut entkommen lässt. Der Abschluss einer privaten Pflegeversicherung kann dabei helfen, sich im Pflegefall adäquat unterbringen und pflegen zu lassen, ohne dabei auf Sozialhilfe und somit eine schlechte Versorgung angewiesen zu sein.Die Menschen in Deutschland werden seit Jahren immer älter. Gleichzeitig fehlt es an jungen Menschen, die diese altern Menschen versorgen können. Durch die Geburtenrückgänge steht nämlich nicht nur die gesetzliche Rentenversicherung schlecht dar, auch um die Pflege dieser älteren Menschen ist es zum Teil schlecht bestellt. Schließlich kann sich jemand ohne Angehörige auch nicht von diesen pflegen lassen. Die Folge wird aller Wahrscheinlichkeit eine zunehmende Nachfrage an professioneller Pflege sein, was oftmals aber auch teurere Pflege bedeuten kann. Das gemeinsame Leben in der Großfamilie, in der alte Menschen noch ganz selbstverständlich bis zu ihrem Tod gepflegt wurden, das leben heute nun einmal nur noch die wenigsten.
Für ältere Menschen, die zum Pflegefall werden, bedeutet das oftmals das Aufzehren der kleinen Rente für den Pflegedienst oder ein mittelmäßiges Pflegeheim. Die Kosten, die hierdurch entstehen, werden von der gesetzlichen Pflegeversicherung längst nicht komplett getragen. Und so ist eigene Vorsorge gefragt, die sich nach der Aussage von Versicherungsexperten in der Regel nicht besser als mit einer privaten Pflegeversicherung beziehungsweise einer privaten Pflegezusatzversicherung herstellen lässt. Die private Pflegeversicherung kann je nach Vertrag die Lücke in der Versorgung, die die gesetzliche Pflegeversicherung aufreißt, ausreichend stopfen. So ist je nach Pflegestufe der Erhalt eines bestimmten Satzes an Pflegetagegeld für den Versicherten möglich, mit dem er sich zu Hause vom Pflegedienst oder einem dafür beruflich zurück tretenden Angehörigen pflegen lassen kann. Im Allgemeinen ist auch die Unterbringung in einer Seniorenresidenz möglich, in der der pflegebedürftige Mensch gemeinsam mit anderen Alten seinen Lebensabend verbringen kann.
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