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Hamburg - Mittwoch, 10.08.2011Die Unterschiede zwischen der Riester- und der Rürup-Rente
Die Notwendigkeit, eine private Altersvorsorge abzuschließen, wirft die Frage auf, in welcher Form dies getan werden soll. Schließlich gibt es hier nicht nur ein einziges Produkt, sondern Verschiedene. Um das für die eigenen Ansprüche Geeignetste zu finden, müssen nicht nur die Bedürfnisse und Erwartungen an die Rentenversicherung konkretisiert werden, sondern auch ein Vergleich der verschiedenen Anbieter durchgeführt werden. Die Informationen, die im Rahmen des Vergleichs gewonnen werden, dienen gleichzeitig dazu, eine genauere Vorstellung dessen zu bekommen, was man für sich selbst präferiert.Zwei populäre Vorsorgemodelle stellen die Riester- und die Rürup-Rente dar. Die Unterschiede zwischen der Rürup- und der Riester-Rente sind vor allem in der Auszahlphase, also der Rentenphase, erkenntlich. Die Riester-Rente wird ausschließlich in Form regelmäßiger Rentenzahlungen ausgezahlt und beinhaltet einen Garantiezeitraum. Dieser gewährleistet die Auszahlung der Beiträge über einen festgelegten Zeitraum. Prinzipiell erfolgt die Auszahlung lebenslänglich, verstirbt der Vertragsinhaber jedoch vor Ablauf der Garantiezeit, so werden die Beiträge bis zum Ende diesen Zeitraums an den Ehepartner ausbezahlt.
Bei der Rürup-Rente gibt es keinen Garantiezeitraum. Dafür kann das angesparte Kapital auf Wunsch bis zu einem Anteil von 30% bei Renteneintritt in Form einer Einmalzahlung ausbezahlt werden.
Während der Ansparphase besteht der große Vorteil der Riester-Rente darin, dass staatliche Zulagen gewährt werden. Bei der Rürup-Rente hingegen besteht der Vorteil eindeutig in der Steuerersparnis. Die Beiträge, die zur Rürup-Rente geleistet werden, können von der Steuer abgesetzt werden. Dieser Umstand macht die Rürup-Rente vor allem für Besserverdiener und Selbstständige interessant.
Doch unabhängig davon, welche Form der privaten Altersvorsorge letztlich gewählt wird, wichtig ist vor allem, dass ein Vertrag abgeschlossen wird. Dies sollte möglichst früh geschehen, denn die Zahlungen, die zukünftige Rentner aus der gesetzlichen Rentenversicherung beziehen werden, werden immer niedriger.
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