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Hamburg - Donnerstag, 21.07.2011Das Eigenheim als Altersvorsorge
Die eigenen Vier Wände sind nicht nur ein Traum von vielen Familien in Deutschland sondern ein erreichbares Ziel. Derzeit bieten viele Versicherer zusätzlich zu dem Bausparvertrag an sich um die staatliche Wohnungsbauprämie zu kümmern und als Bonus auf die Bauspareinlagen zu zahlen. Diese Bausparprämie soll dabei lediglich ein Anreiz für Familien sein, auf das eigene Haus zu sparen und diese dabei von staatlicher Seite aus zu Unterstützen.
Wie kann man diese Bausparprämie beantragen?
Viele der Bausparer würden gerne ihr Ziel, das eigene Haus, schneller erreichen. Dabei ist es nicht leicht bei der derzeitigen finanziellen Lage für viele Familien. Meist fehlt das Geld um überhaupt etwas davon für ein Haus und ein eigenes Grundstück zu sparen. Viele Versicherer senden daher Ihren Bausparvertragsnehmern in regelmäßigen Abständen die nötigen Informationen und Unterlagen zu um sich die staatliche Wohnungsbauprämie zu sichern. Man muss nur die nötigen Nachweise und die geforderten Anträge ausfüllen und bei der Bank, bei der man den Bausparvertrag abgeschlossen hat, einzureichen. Um alles weitere kümmert sich in den meisten Fällen das Kreditunternehmen dann selbstständig.
Wer trägt diese Wohnungsbauprämie?
Der Staat stellt diese Gelder bereit um zum einen den Bau von eigenen Wohngelegenheiten anzuregen und zum anderen allen eine Möglichkeit zu geben das auch durchsetzen zu können. Dabei handelt es sich um Mittel aus dem allgemeinen Haushalt Deutschlands. Die Höhe der gezahlten Prämien hängt dabei von den bereits geleisteten Einlagen und der Laufzeit des Bausparvertrages ab.
Ist das Eigenheim eine sichere Altersvorsorge?
Im Alter hat man im allgemeinem das Bedürfnis der Sicherheit und das der Unabhängigkeit. Dabei stellt das eigene Haus eine besondere Form der Altersvorsorge dar. Zum einen ist damit die Frage nach dem wohin im Alter schon mal beantwortet. Zum anderem kann man aus einem bereits bezahltem Haus nicht herausgeworfen werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass man keine Miete zahlen muss und somit mehr von seiner Rente hat. Das Eigenheim stellt also dem Grunde nach eine finanzielle Entlastung und stabile Sicherheit im Alter dar.
Hat das Eigenheim auch Nachteile?
Natürlich ist man für sein Eigenheim selbst verantwortlich. Das bedeutet, dass man diverse Versicherungen tragen muss. Diese sind zum Beispiel eine Gebäudeversicherung. Auf der anderen Seite entstehen von Zeit zu Zeit Reparaturkosten und man sollte natürlich auch die laufenden Betriebskosten für Wasser, Strom und Heizung berücksichtigen. Neben diesen Nachteilen haben Eigenheime kaum schwerwiegende Nachteile.
Besser als das Altenheim?
Wer sein ganzes Leben lang gearbeitet hat und im Ruhestand auf einen gemütlichen Lebensabend wert legt, wird sich schon frühestmöglich für ein Eigenheim entscheiden um dem Leben in einem Altenheim zu entgehen. Um das zu bewerkstelligen sollte man bereits in jungen Jahren, am besten als Berufsneueinsteiger schon einen Bausparvertrag abschließen und sich über die staatliche Wohnungsbauprämie informieren.
Autor/Inhalt: Peter Brüller
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