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Hamburg - Sonntag, 03.07.2011

Mit einer Risiko-Lebensversicherung einen wesentlichen Beitrag zur Absicherung leisten

Absicherung der Familie unzähligen Versicherungsnehmern wichtig

Wer sich mit dem Thema der privaten Altersvorsorge auseinandersetzt, hat hierbei meist vor Augen, wie er für sich selbst einen wesentlichen Beitrag zur finanziellen Sicherheit im Alter leisten kann und nicht alleine nur auf die staatliche Rente angewiesen ist. Wer dabei das Oberhaupt einer Familie ist und möglicherweise auch der einzige Arbeitnehmer der selbigen, ist jedoch die Absicherung der eigenen Familie für verschiedene Risiken besonders wichtig. Nicht selten werden ergänzende Rentenverträge auch für den Ehepartner abgeschlossen, jedoch spielt es in vielen Familien eine noch größere Rolle, sich für eine Risiko-Lebensversicherung zu entscheiden, mit deren Hilfe im Falle des Todes des Haupternährers eine finanzielle Erleichterung möglich wird.

Kosten für den eigenen Todesfall nicht unterschätzen

Eine Risiko-Lebensversicherung ist ein Klassiker unter den Versicherungsarten, die auch auf einem indirekten Wege einen Beitrag zur privaten Altersvorsorge leisten können. Sollte es nicht zum Todesfall des Versicherungsnehmers kommen, bieten viele Versicherungen die Möglichkeit, die eingezahlten Beiträge in eine parallel abgeschlossene Lebensversicherung umzuleiten, wodurch eine interessante Zusatzrendite für diesen Vertrag entstehen kann. Beim Abschluss einer entsprechenden Zusatzversicherung im Bereich Risikoleben sollte jedoch auch überlegt werden, welche Kosten im Falle des eigenen, frühzeitigen Ablebens entstehen. Möchten viele durch einen entsprechenden Vertrag vor allem den Hinterbliebenen eine finanzielle Hilfe für einige Monate schenken, wird in der Praxis ein großer Teil der Versicherungsleistungen in die Bestattung des Versicherungsnehmers investiert. In dieser Hinsicht kann wohl kaum von einer umfassenden, finanziellen Absicherung der Hinterbliebenen gesprochen werden.

Fortführen von Verträgen zur privaten Altersvorsorge oftmals möglich


Sollte es wirklich zu einem Ableben des Versicherungsnehmers und somit zu Leistungen aus einer Risiko-Lebensversicherung kommen, stellen sich viele Hinterbliebene auch die Frage, was mit einem anderen Schutz zur privaten Altersvorsorge geschehen kann. In den meisten Fällen bieten die einzelnen Versicherer an, die Verträge fortzusetzen, wobei im Idealfall schon bei Abschluss des Vertrags eine begünstigste Person anzugeben ist. Diese kann sich nach dem Tode dafür entscheiden, den Vertrag beitragsfrei zu stellen und später von entsprechend niedrigeren Leistungen zu profitieren oder eigenständig die Versicherungsbeiträge weiterzuzahlen. Auf diese Weise kann eine Absicherung im Lebensabend entstehen, die eigentlich für den Versicherungsnehmer selbst gedacht war und so über Umwege für eine zusätzliche Absicherung nach dessen Tode sorgt.