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Hamburg - Donnerstag, 07.04.2011

Über den Wohnriester als besondere Form der Vorsorge nachdenken

Die eigenen vier Wände als Sicherheit im Alter nutzen

Zahlreiche Haushalte träumen von einem eigenen Haus oder einer Eigentumswohnung, wobei hier vor allem darüber nachgedacht wird, die Kosten für die monatlich zu zahlende Miete einzusparen. Aus diesem Grund wird der eigene Wohnbau auch im Rahmen der Altersvorsorge interessant, da mit einer eigenen Immobilie und der wegfallenende Miete ein wesentlicher Kostenfaktor im Alter ausgeschlossen werden kann. Auch der Staat hat diese Tatsache längst erkannt und bietet seit einigen Jahren deshalb den Wohnriester an – eine besondere Art, für den eigenen Lebensabend vorzusorgen und mit einem Haus oder einer Wohnung einen wesentlichen Beitrag für die finanzielle Sicherheit im Alter zu leisten.

Mit der staatlichen Förderung zur eigenen Immobilie


Wer sich für den Wohnriester interessiert, findet bei vielen Banken und vor allem den Bausparkassen hierfür den richtigen Ansprechpartner. Hier erfährt man nicht nur, wie man durch Ansparprodukte wie dem Bausparvertrag im Laufe von Jahren und Jahrzehnten ein interessantes Kapital für den individuellen Wohnbau ansparen kann. Vielmehr lässt sich hier auch ermitteln, wie hoch die Förderung für ein solches Vorhaben durch den Wohnriester aussehen kann und wie auf diese Weise zu den eigenen Ansparsummen noch ein interessanter Zuschuss durch den Staat erhalten werden kann. Verschiedene Voraussetzungen sind für diesen Zweck zu erfüllen, so dass sich beispielsweise über die Länge der vertraglichen Laufzeit erst ergibt, mit welcher gesamten Förderungssumme man durch den Staat rechnen kann.

Neben dem Hausbau nicht die weitere Altersvorsorge vernachlässigen

Natürlich kann die Investition in einen Wohnriester ein erster und wesentlicher Schritt sein, mit dem man sich im Alter absichern kann. Jedoch sollte eine solche Investition nicht die einzige Maßnahme bleiben, wenn man für den Lebensabend eine Sicherheit erhalten will. Umso mehr empfiehlt es sich, auch andere Produkte im Bereich der klassischen Altersvorsorge unter die Lupe zu nehmen und so auch durch eine klassische Riesterrente oder die ein oder andere Lebensversicherung noch mehr Sicherheit ab dem Eintritt ins Rentenalter zu gewinnen. Natürlich spielt hier auch das eigene, finanzielle Potenzial mit ein, mit dem zur Zeit der Erwerbstätigkeit eine Investition ins Alter möglich werden kann. Doch egal, wie viel Geld auch für die Absicherung bereitsteht, in jedem Fall sollte man eine Optimierung der Kosten übernehmen, so dass aus den eigenen Beiträgen eine möglichst hohe Ansparsumme fürs Alter gewonnen werden kann. Dies gilt vor allem bei der Gewähr einer Garantieverzinsung, sollte jedoch auch bei Fondsprodukten nicht vernachlässigt sein.