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Hamburg - Montag, 06.12.2010

Versteuerung von Produkten zur privaten Altersvorsorge vielen Bürgern ungewiss

Lebensversicherungen mit Kapitalwahlrecht im Fokus der Diskussion

Wer sich mit einem bestimmten Anlageprodukte für alle finanziellen Risiken des Alters wappnen möchte, übersieht dabei nicht selten die steuerlichen Verpflichtungen, die sich bei derartigen Produkten ergeben können. Überhaupt ist das Thema der Versteuerung lange Zeit nicht in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung geraten, da viele Produkte der privaten Altersvorsorge nicht zwingend zu versteuern waren. Im Rahmen der letzten Jahre und Jahrzehnte hat sich jedoch der rechtliche Rahmen in dieser Hinsicht nicht unwesentlich verändert, so dass manche Produkte zur privaten Altersvorsorge durchaus an eine Versteuerung gekoppelt sind. Eine Tatsache, die vielen Bürgern jedoch nicht bewusst ist, weshalb sehr schnell von falschen Höhen der Absicherung abgegangen wird. Vor allem wer heute eine Lebensversicherung mit sogenanntem Kapitalwahlrecht abgeschlossen hat, sollte sich den Problemen der Versteuerung bewusst werden und eventuell auf die Option verzichten, das Geld im Moment der Leistungsphase als einmaliges Kapital ausgezahlt zu bekommen.

Monatliche Auszahlung einer Zusatzrente steuerrechtlich anders behandelt

Grundsätzlich muss jeder Abgesicherte mit einer Versteuerung seines Altersproduktes rechnen, sofern dieses über ein Kapitalwahlrecht verfügt. Dies gilt vor allem für viele Lebensversicherungen, die in den 80er und 90er Jahren abgeschlossen wurden und dem Versicherungsnehmer hier die Möglichkeit schenken, sich erst bei der Auszahlung für ihre genaue Form zu entscheiden. Die Optionen, die man hier als Versicherungsnehmer besitzt, ist die Auszahlung des gesamten Betrages als einmaliges Kapital oder in Form einer monatlichen Rente von gleichbleibender Höhe. Entscheidet man sich hier als Versicherungsnehmer für die einmalige Kapitalauszahlung, ist das gesamte Kapital zu versteuern und kann den gesamten Sparbetrag erheblich reduzieren. Um dies zu vermeiden, lassen viele Versicherungen mit sich reden und den laufenden Vertrag in einer Form umstellen, dass man sich direkt für eine regelmäßig zu zahlende Rente entscheiden kann.

Beim Vergleich der Versicherungsangebote auch auf die Versteuerung achten

Vielen Bürgern ist hierzulande gar nicht bewusst, welche Produkte zur privaten Altersvorsorge überhaupt einer steuerlichen Pflicht unterliegen und mit welcher Höhe man bei der Versteuerung rechnen muss. Um dies zu klären, reicht meist der einfache Blick ins Internet nicht aus, während das direkte Gespräch mit einem Angestellten einer Versicherung weiterhelfen kann. Umfassende Informationen können hier direkt mit einer Beratung für das passende Produkt kombiniert werden.