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Hamburg - Donnerstag, 02.12.2010Jagd auf Riesterkunden durch viele Versicherungen besonders beliebt
Angebote der Versicherungen genau unter die Lupe nehmen
Wer in den aktuellen Monaten in seinen Briefkasten oder sein E-Mail-Postfach schaut, dürfte hier nicht selten über Werbung von verschiedenen Versicherungen stolpern. In der aktuellen Zeit ist es vor allem die Riesterrente, die intensiv von fast allen Gesellschaften beworben wird und es jedem Kunden nahelegt, in diese Form der privaten Altersvorsorge zu investieren. Die Zahlen bestätigen dabei das Bemühen der einzelnen Versicherer, da mittlerweile in der Bundesrepublik mehr wie 14 Millionen Verträge zur Riesterrente abgeschlossen wurden. Dennoch empfiehlt es sich für jeden Bürger, individuell zu prüfen, ob die Unterzeichnung eines Vertrags zur Riesterrente Sinn ergibt oder ob sich nicht andere Produkte zur privaten Altersvorsorge eher für die individuelle Absicherung eignen können.Art der Förderung bei der Riesterrente analysieren und verstehen
Die meisten Versicherungen führen vor allem die hohe, staatliche Förderung als Argument an, um die Sinnhaftigkeit einer Riesterrente deutlich zu machen. Häufig wird auf psychologische Weise an den Bürger appelliert und dabei nahezu von einer Dummheit gesprochen, wenn man sich das Geld nicht einstreichen würde, dass einem der Staat zur Förderung der privaten Altersvorsorge zur Verfügung stellt. Was viele Bürger hierbei nicht sehen, sind die Rahmenbedingungen, die für eine gezielte Förderung durch den Staat notwendig sind. Die maximalen Förderbeträge, mit denen geworben wird, gelten beispielsweise nur im Fall, wo ein Arbeitnehmer die Bereitschaft besitzt, volle vier Prozent seines Bruttolohns in ein Produkt der privaten Altersvorsorge zu investieren. Empfindet er diese Summe zu hoch und entscheidet sich lediglich für einen Anteil dieser vier Prozent, fällt auch die Fördersumme durch den Staat entsprechend niedriger aus. Überhaupt sollte eine Berufstätigkeit vorliegen, da sonst oftmals nur Mindestsummen eingezahlt werden können, die letztlich keine Rendite und keinen sinnvollen Rentenschutz im Alter zu bieten haben – ein Grund, weshalb sich beispielsweise Hausfrauen gegen den Abschluss einer Riesterrente entscheiden sollten.
Die individuell geeignete Altersvorsorge entdecken
Wenn man individuell feststellt, dass die Riesterrente nicht das optimale Produkt für die individuelle Altersvorsorge darstellt, sollte man im Umkehrschluss jedoch nicht jede Form der Altersvorsorge vernachlässigen. Abhängig vom eigenen Anlegercharakter sowie den finanziellen Möglichkeiten lässt sich stets das geeignete Produkt auf dem Versicherungsmarkt finden, mit dem eine zielgerichtete Absicherung des Lebensabends möglich wird. Nur so lässt sich mit einem sicheren Gefühl in die Zukunft und das höhe Alter mit all seinen Risiken schauen.
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