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Hamburg - Mittwoch, 29.09.2010

Beim Abschluss einer Riesterrente kein Geld verschenken

Vergleichen der Angebot schützt vor hohen Verwaltungskosten

Knapp ein Jahrzehnt, nachdem das Modell der Riesterrente in Deutschland eingeführt wurde, lässt sich wahrlich von einer erfolgreichen Form der privaten Altersvorsorge sprechen. Mehr als 14 Millionen Deutsche haben sich dazu entschieden, einen Teil ihres Einkommens in diese Art der Altersvorsorge zu investieren und hierbei von den Zuschüssen zu profitieren, die der Staat jedem Vorsorgewilligen gewährt. Jedoch ist auch beim Thema Riestern Rentenvertrag nicht gleich Rentenvertrag, sodass man sich vor dem Vertragsabschluss genau informieren sollte, welchem Versicherer man sein Vertrauen schenkt. Denn selbst trotz staatlicher Zuschüsse kann es schlimmstenfalls zu relativ niedrigen Rentenzahlungen im Alter kommen, wenn man sich für seine Riesterrente mit einem eher schwächeren Versicherer zusammengetan hat.

Garantiesumme bei der Riesterrente nicht selten entscheidend

Wer aktuell mit dem Gedanken spielt, das Erfolgsmodell Riesterrente auch für sich und seine private Altersvorsorge spielen zu lassen, sollte sich vor dem letztendlichen Vertragsabschluss bei den Verhandlungen mit verschiedenen Versicherern genau auf die gebotenen Konditionen konzentrieren. Eine wesentliche Kenngröße kann gerade bei fondsgebundenen Riesterverträgen die Garantiesumme sein, also der Betrag, den man in jedem Fall bei Eintritt des Rentenalters Monat pro Monat kassiert. Nicht selten kann es je nach Versicherer möglich sein, dass die eigenen Beiträge vor allem in die Verwaltungskosten des Versicherers fließen und damit nicht wirklich zum Aufbau eines reizvollen Vermögens beitragen, dass einen im höheren Alter schützen soll. Anhand der Garantiesumme lässt sich gut verschiedene Angebote miteinander vergleichen und so erkennen, welche der Versicherer besonders effektiv mit dem eigenen Geld umgehen und möglichst kundenfreundlich die eingezahlten Beiträge für einen spielen lassen.

Zuschüsse vom Staat bei der Riesterrente nicht verstreichen lassen

Aus Sorgen darum, dass ein Versicherungsunternehmen möglicherweise nicht die besten Konditionen für die eigene Absicherung anbietet, wäre es jedoch ein Trugschluss, komplett einen Bogen um die Riesterrente zu machen. Vor allem die Zuschüsse des Staates, die nicht nur für den Versicherungsnehmer selbst, sondern auch seinen Ehepartner und gemeinsame Kinder gewährt wird, macht die Riesterrente gerade für Familien zu einer äußerst sinnvollen Investition fürs Alter. Um kein Geld zu verlieren und so in den Genuss der staatlichen Förderung zu bestmöglichen Rahmenbedingungen zu kommen, sei jedem Versicherungsnehmer der Vergleich verschiedener Versicherer und ihrer unterschiedlichen Angebote zur Privaten Altersvorsorge anzuraten.