Gesundheits & Versicherungs Nachrichten
Versorgungslücke der Versicherungsrechner oftmals bewusst etwas höher angesetzt
Sonntag, 27. Juni 2010 um 14:55 Uhr
Rechner einzelner Versicherungsgesellschaften meist nur um Werbung bemüht
Wer sich heutzutage konkret ausrechnen lassen möchte, wie groß eine potenzielle Finanzierungslücke ausfallen kann, die zwischen den aktuellen Lebenshaltungskosten und der zu erwartenden Rente liegt, kann dies bequem und einfach mit sogenannten Vergleichsrechnern machen. Diese werden sowohl von neutralen Informationsplattformen wie auch von den Versicherungen selbst angeboten und bieten jedem Bürger die Möglichkeit, mit nur wenigen Eingaben einen klaren Überblick über mögliche Lücken in der Versorgung zu erhalten. Häufiger wird die Berechnung als ungenau deklariert, da die berechnete Versorgungslücke in nicht wenigen Fällen als zu hoch ausgegeben wird. Wer hier einen genauen Blick auf den Anbieter des Rechners wirft und vor allem neutralen Plattformen bei der Berechnung traut, sollte dennoch problemlos den fundierten und hilfreichen Ergebnissen trauen können.
Neutrale Information zur privaten Altersvorsorge oftmals besser als feste Tarife
Wer sich mit dem Vergleichsrechner über eine Versorgungslücke informieren möchte, sollte zunächst schauen, welche Art von Rechner er hierfür überhaupt verwendet. Sucht man sich beispielsweise einen Vergleichsrechner aus, der direkt auf der Hauptseite eines Versicherers steht, wird dieser natürlich die Tarife des entsprechenden Konzerns vorrangig darstellen und auch bemüht sein, einen Kunden durch die Ausgabe der Ergebnisse mit einer möglichst hohen Lücke zu ködern. Hier ist je nach Versicherungs durchaus vor zu warnen – besser ist ein neutraler und umfassender Vergleich, der vor allem auf neutralen Plattformen zu den Themen Finanzen und Private Altersvorsorge möglich ist.
Sinkende Kaufkraft und Inflation als Maßstab für viele Vergleichsrechner
Dass jedoch auch neutrale Vergleichsrechner regelmäßig hohe Versorgungslücken auf dem Bildschirm ausgeben, ist durchaus begründet, da hier die Rechner verschiedene Risiken rechnerisch versuchen mit einzubeziehen. Hierzu gehört die Voraussage einer eintretenden Inflation während der Vertragslaufzeit, die die Lücke in der persönlichen Versorgung noch einmal zusätzlich anhebt. Im gleichen Maße können auch virtuelle Ausgaben in die Vergleichsrechner mit einspielen, beispielsweise in dem der Rechner berücksichtigt, dass im höheren Alter zusätzliche Kosten für Medikamente und Behandlungen zu leisten sind, die heute noch nicht vorliegen und deshalb zusätzlich in die Versorgung mit eingerechnet werden müssten. Viele Vergleichsrechner handeln an dieser Stelle als intelligenter als auf den ersten Blick ersichtlich.
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