Gesundheits & Versicherungs Nachrichten
Deutschen Institut für Altersvorsorge ruft zum frühzeitigen Sparen auf
Freitag, 18. Juni 2010 um 17:52 Uhr
Größere Rentenlücke als Gefahr für die mittlerer Generation
Sich frühzeitig Gedanken über eine angemessene private Altersversorgung zu machen ist dieser Tage wichtiger denn je. Dies hat nach einer aktuellen Studie noch einmal das Deutsche Institut für Altersvorsorge betont und dabei auf die zunehmend wachsende Rentenlücke hingewiesen, die in den nächsten Jahren und Jahrzehnten auf die Bundesrepublik hinzukommt. Vielen Bürger ist hierzulande gar nicht bewusst, wie hoch letztlich ihre gesetzliche Rente sein wird, so dass die meisten von ihnen recht fahrlässig über die mögliche Versorgungslücke im Alter hinwegschauen. Damit dies nicht passiert, regt das Institut an, bereits in jungen Jahren das Thema der privaten Altersvorsorge ernst zu nehmen und sich rechtzeitig über mögliche Absicherungsarten zu informieren.
Konkrete Zahlen zum Sparen für die Rente veröffentlicht
Die Studie, die das Institut zusammen mit einer Tochter der Deutschen Bank realisierte, schlägt vor dass Mieter bis zu 9% und Wohneigentümer bis zu 8% ihrer monatlichen Einnahmen in die private Altersvorsorge stecken sollten, um so genügend Sicherheiten im Alter zu erreichen. Durch die Investition der genannten Prozentsätze würde es einem Versicherten möglich sein, im Rentenalter ein finanzielles Niveau zu erreichen, welches er über die heutigen Lebenshaltungskosten kennt und die ihm somit nominell keine Verschlechterung der Lebensumstände einbrächten. In geringem Maße wird durch die Prozentsätze auch die Inflation mit eingerechnet, die dennoch eine vage Größe für die zukünftigen Entwicklungen bleibt und somit schlimmstenfalls auch diese Anteile des jährlichen Einkommens als nicht ausreichend darstellen lässt.
Kaufkraft durch Zusatzausgaben im Alter noch stärker gefährdet
Wie das Institut noch einmal gesonder deutlich macht, sollte sich auch die Verschiebung der eigenen Kaufkraft vor Augen gehalten werden, die man ganz automatisch im Alter erfährt. Vor allem Kosten für gesundheitliche Produkte, die in jungen Lebensjahren noch nicht anfallen, senken die monatliche Rente noch einmal erheblich und sorgen so dafür, dass faktisch noch weniger in der eigenen Geldbörse bleibt. Um dieser absehbaren Rentenlücke zu entgehen, rät das Deutsche Institut für Altersvorsorge möglichst schon zu einem entsprechenden Vertragsabschluss in jungen Lebensjahren. Hier fallen die zu zahlenden Beiträge meist noch überschaubar und klein aus, die es auch bei einer mangelnden Dynamisierung im Vertrag bleiben. Eine einfache Chance also, mit verhältnismäßig wenige Investition eine wesentliche Sicherheit fürs eigene Lebensalter zu erhalten und sorgloser in die Zukunft schauen zu können.
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