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Vorsorge Lexikon
Sterbetafel
Die Sterbetafel ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl von Tabellen, die in der Versicherungsbranche und speziell im Bereich der privaten Altersvorsorge eine wesentliche Rolle spielt. Die Sterbetafel enthält alle versicherungsmathematisch relevanten Zahlen, die für die Kalkulation von angemessenen Tarifen in der privaten Renten- oder Lebensversicherung herangezogen werden. Konkret werden in der Sterbetafel die Wahrscheinlichkeiten aufgeführt, mit welcher ein Mensch eines bestimmten Jahrganges ein hohes Lebensalter erreicht. Anhand dieser Wahrscheinlichkeiten berechnet eine Versicherung ihre Tarife zur privaten Altersvorsorge, da diese sowohl für das Unternehmen selbst wie auch für den Versicherungsnehmer lohnenswert sein sollte. Schließt man zu einem gewissen Zeitpunkt einen Versicherungsvertrag ab, geht in diesem Moment der Versicherer von einem bestimmten Sterbedatum aus, nämlich dem, der statistisch am wahrscheinlichsten und somit der Sterbetafel zu entnehmen ist. Anhand dieser Größe lässt sich letztlich auch die korrekte Beitragshöhe bzw. die Gesamtsumme der Leistungen berechnen, die im Versicherungsvertrag niedergeschrieben sind. Versicherungstechnisch gesprochen ist es somit für das Unternehmen lohnenswert, wenn der Versicherungsnehmer früher als der Wahrscheinlichkeit nach verstirbt und somit die Versicherung für dessen private Altersvorsorge weniger auszugeben hat als eigentlich vom Unternehmen einkalkuliert.