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Vorsorge Lexikon

Rentenlücke

Mit dem Begriff Rentenlücke wird ein Eurobetrag bezeichnet, der für eine bestimmte Person nach Eintritt ins Rentenalter fehlt, um das Leben in gewohnter Weise weiterführen zu können. Da die gesetzliche Rente geringer ausfällt als das letzte, monatliche Einkommen, können in der Finanzierung des Lebens Probleme auftreten, die durch die Rentenlücke konkretisiert werden sollen. Jeder Bürger kann grob die eigene Rentenlücke berechnen, indem die zu erwartende Rente aus der jährlichen Rentenauskunft ausgelesen wird und dieser Betrag mit dem verglichen wird, was aktuell an Lebenshaltungskosten aufgebracht werden muss. Sollte die Rentenlücke zu groß sein, ist in jedem Fall die Investition in ein oder mehrere Produkte der privaten Altersvorsorge sinnvoll, z.B. eine Riesterrente oder eine Lebensversicherung. Die Rentenlücke ist in jedem Fall nur ein Schätzwert, da z.B. niemand den Anstieg der Lebenshaltungskosten oder Teuerungsrate für die nächsten Jahre und Jahrzehnte voraussagen kann und daher nur grob abschätzbar ist, wie viel Geld wirklich für das Leben in der Zukunft fehlen dürfte.