Fragen & Antworten
Wie sieht eine optimale Altersvorsorge aus?
Die optimale Altersvorsorge besteht heute aus drei verschiedenen Bausteinen, wenn man davon ausgeht, dass es sich beim Verbraucher um einen Arbeitnehmer handelt. Bei Freiberuflern bzw. bei Selbstständigen fällt der zweite und dritte Baustein, die gesetzliche und betriebliche Rente, teilweise oder ganz weg. Die drei Bausteine sind also die gesetzliche Rentenversicherung, eine betriebliche Altersvorsorge und natürlich auch die private Altersvorsorge. Auf die Höhe der gesetzlichen Rente hat man aktiv im Grunde keinen Einfluss, da die Beitragszahlungen automatisch erfolgen und auf der Höhe des Bruttogehaltes basieren. Allerdings ist die gesetzliche Rente immernoch der wichtigste Teil der Altersvorsorge, da diese Rente später bis zu 60 Prozent des gesamten Bedarfs, basierend auf der Höhe des letzten Einkommens, abdeckt. Viel zu oft vernachlässigt wird noch immer die betriebliche Altersvorsorge, denn es gibt sogar einen gesetzlichen Anspruch auf die Nutzung dieser Altersvorsorge. Selbst wenn der Arbeitgeber keine Zuschüsse gibt, so kann der Arbeitnehmer dennoch Steuer- und Sozialabgaben begünstigt selbst Einzahlungen in die jeweilige Form der betriebliche Vorsorge vornehmen, sodass später eine Betriebsrente vorhanden ist. Die Betriebsrente als solche kann durchaus bis zu 20 Prozent des Gesamtbedarfs abdecken. Als dritter Baustein ist die private Vorsorge für Arbeitnehmer und vor allem für Selbstständige mittlerweile ein Muss. Je nachdem, welche Leistungen man in Form der gesetzlichen und der betrieblichen Rente erwarten kann, muss die private Altersvorsorge eine spätere Versorgungslücke zwischen 20 und 100 Prozent (bei Selbstständigen) decken.Sie haben eine spezielle Frage?
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