Fragen & Antworten
Was spricht gegen die Riester-Rente?
Natürlich handelt es sich bei der Riester-Rente um ein Geschenk des Staates, auf das der Bürger eigentlich nicht verzichten sollte. Dennoch gibt es auch Kritik an dieser Förderung, die nicht immer sofort einleuchtet. Für die meisten Anleger ist die Riester-Förderung sicherlich eine gute Sache, denn immerhin bekommt man teilweise mehrere hundert Euro im Jahr vom Staat geschenkt. Allerdings muss dieses „Geschenk“ zum Teil Renditeeinbußen ausgleichen, die man durch die Wahl eines Riester-Produktes erleidet. Beim Banksparplan, bei der privaten Rentenversicherung und beim Bausparen ist das nicht der Fall, dafür aber beim Fonds-Sparplan. Als einen Nachteil der Riester-Rente, der Produkt übergreifend vorhanden ist, sehen viele Experten die Gebundenheit des Kapitals an. Denn löst man den Riester-Vertrag vor dem 60. Lebensjahr auf, muss man auf jeden Fall die bis dato erhaltene Förderung zurück zahlen. Auch Teilverfügungen in Notfällen sind nicht möglich bzw. prämienschädlich. Bei den Riester-Fonds ist der Kern die Kapitalgarantie. Die eingezahlten Beiträge vom Kunden müssen also vom Fonds abgesichert werden, was relativ kostenintensiv ist, weshalb Riester Fonds oft zum einen recht hohe Gebühren beinhalten und durch die Wahl von teilweise sehr sicheren Geldanlagen wie Renten die Rendite geringer als bei „freien“ Aktienfonds ist. Daher kann es sogar vorkommen, dass man selbst unter Einbeziehung der Riester-Zulagen bei einem Riester-Fonds eine geringere Rendite als bei einem „freien“ Aktienfonds erzielt.Sie haben eine spezielle Frage?
Welcher PAV Typ sind Sie?
Unsere PAV Experten beantworten gerne auch Ihre individuelle Fragen per E-Mail (Beantwortung innerhalb 12 Stunden)
